Vermeiden Sie Ecken mit Zugluft, direkte Heizungsnähe und sonnendurchflutete Fensterbänke. Der Sensor soll die empfundene Raumtemperatur widerspiegeln, nicht einen Extrempunkt. Testen Sie für ein, zwei Tage alternative Positionen und vergleichen Sie mit einem separaten Thermometer. Kleine Umpositionierungen können große Unterschiede machen. Eine stabile, repräsentative Messung ist die Basis dafür, dass Algorithmen verlässlich lernen und Zeitpläne künftig ohne ständiges Nachregeln funktionieren.
Beginnen Sie mit groben Blöcken: morgens aktiv, tagsüber abwesend, abends gemütlich, nachts ruhig. Passen Sie anschließend in Viertelstunden-Schritten an, statt hektisch zu springen. Dokumentieren Sie, wie sich Räume wirklich nutzen lassen, und korrigieren Sie nur, wenn Komfort spürbar leidet. So vermeidet man erratische Zacken im Verbrauchsprofil. Ein planvoller, beobachteter Start legt das Fundament für spätere Feinheiten wie Ferienmodus, Wochenendprofile oder separate Zonen für Arbeits- und Schlafbereiche.
Die erste Woche ist Lernzeit für Mensch und System. Notieren Sie subjektive Empfindungen – „zu kühl am Schreibtisch gegen Mittag“ – und gleichen Sie diese Eindrücke mit den Kurven ab. Korrigieren Sie sparsam, jeweils nur eine Änderung pro Tag, um Effekte sicher zuzuordnen. Nach wenigen Tagen ergibt sich ein ruhigeres Bild, auf dessen Basis der Thermostat immer besser trifft, während Laufzeiten sinken und Komfortfenster zuverlässig bleiben.